Wikingerschiffe, Stabkirchen und Fjorde
Die „tolle Tacke-Tour“ 2012 durch Süd-Norwegen vom 8.-18. Juni 2011
Liebe Freundinnen und Freunde des Ansgar-Werks!
Ich darf mich kurz vorstellen: Ich heiße Wilhelm Tacke und bin der Webmaster des Ansgar-Werks. Seit über 25 Jahren organisiere ich einmal im Jahr eine Fahrt auf den Spuren des Christentums. In diesem Jahr plane ich eine Reise zu den vorreformatorischen Stabkirchen in Norwegen.
Und dafür, glaube ich, könnte sich gerade Sie interessieren. Denn in Oslo ist der Besuch eines Gottesdienstes in der katholischen Bischofskirche St. Olav sowie der Besuch des Bischofs Bernt Eidsvig eingeplant.
In Trondheim wohnen wir im Birgittenkloster und besuchen sonntags einen lutherischen Gottesdienst im mächtigen Nidaros-Dom. Zwischendurch gibt es Stabkirchen satt, und ab und an auch Fjorde etc.
Ich könnte mir denken, dass Sie Feuer gefangen haben. Ich stehe jedenfalls gern für weitere Auskünfte zur Verfügung: wtacke@arcor.de, und unter 0421 34 988 53.
Norwegen stand im letzten Jahr gleich zweifach im Mittelpunkt des Interesses. Da war einmal die verabscheuenswürdige Tat eines Einzelnen, die die Welt den Atem anhalten ließ. Und da war die Art und Weise, wie die Norweger mit diesem Attentat umgingen.
Das Interesse der diesjährigen „tollen Tacke-Tour“ zielt auf eine weitere norwegische Besonderheit: Die Stabkirchen, Sie gehören nicht nur zu den ältesten, noch erhaltenen, Holzbauten der Welt und sind fast ausschließlich in Norwegen zu finden, sondern sie erinnern nicht nur die Bremer an die Anfänge ihrer Geschichte. So wird nämlich vom ersten Brener Bischof, dem Angelsachsen Willehad, berichtet, er habe „eine Kirche von wunderbarer Schönheit“ auf die Düne an der Weser gesetzt. Und da man damals mit Holz baut, önnte es sich dabei um eine Stabkirche gehandelt haben.
Etwas genauer sind wir über die Anfänge der St.-Veits-Kirche, heute Unser Lieben Frauen, informiert. Im 11. Jahrhundert bekämpft Erzbischof Unwan das Heidentum mit seinen eigenen Mitteln und „mit zynischen Pragmatismus“. Denn Unwan lässt in seinem baumlosen Bistum die Heiligen Haine abholzen und aus ihrem Holz Kirchen bauen, um so die Überlegenheit des Christengottes zu dokumentieren. Hat geklappt.
Vermutlich wird man diese ersten Kirchen mit den senkrechten Holzpfählen, den „Stäben”, erbaut haben, die diesen Gotteshäusern ihren Namen gaben. Meistens bilden Fichtenstämme, die sorgsam ausgewählt und entrindet wurden, das Gerüst der Kirchen.
Ein- und dreischiffige Stabkirchen werden wir auf unserer Reise sehen, Drachenköpfe am Dach erinnern uns an die Wikingerzeit.
Ihre Blütezeit erleben die Stabkirchen im 12. und 13. Jahrhundert: insgesamt 750 entstehen damals. Die ältesten stammen aus dem 9. Jahrhundert. Die meisten Kirchen verfielen jedoch im Laufe der Zeit. Einige, wenige wurden aus Platzgründen abgerissen. Nur 31 Stabkirchen sind heute noch in Südnorwegen zu bewundern.
Besonders sehenswert ist die Holzkirche in Urnes - die älteste Stabkirche Norwegens -. Noch spektakulärer wirkt die Stabkirche bei Borgund. Ihr sechsstufiger Dachaufbau zählt zu den Highlights norwegischer Baukunst. Weitere schöne Stabkirchen werden wir auf unserer Fahrt sehen. Und zwischendurch können wir auch einen Blick auf die anderen Sehenswürdigkeiten Norwegens werfen: Die Fjorde. Ein paar Mal überqueren wir auch einen.
Den Höhepunkt der Reise bietet in Trondheim der Nidaros-Dom. Er gilt als Nationalheiligtum und war einst die Kathedrale der norwegischen Erzdiözese von 1152. Den Dom bauen die Norweger quasi über dem Schrein des Heiligen Olaf, des ersten norwegischen Königs. Der Dom wird „Herz Norwegens“ genannt, denn Olav vereinigt die bestehenden Kleinkönigreiche zum Königreich Norwegen.
Im Mittelalter und von 1818 bis 1906 ist der Nidarosdom gar Krönungskirche der norwegischen Könige. Allerdings stammt die mächtige Fassade nicht aus dem Mittelalter, sondern aus dem 19 Jahrhundert. Sie ist der Westminster Abbey nachempfunden, aber etwas breiter geraten, sie macht aber trotzdem auf dem Foto was her.
Überzeugen Sie sich selbst. Fahren Sie einfach mit. Dass Norwegen etwas teurer ist, muss ich Ihnen vermutlich nicht sagen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie mitführen. Die Reise wird von den renomierten TUI Leisure Travel Special Tours GmbH, Bremen organisiert, so dass Sie keine Angst um Ihr Geld haben müssen, weiß
Ihr
Wilhelm Tacke,
den Sie als deutschen Reiseleiter kennenlernen werden.