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der Heilige Ansgar
   

Auf dem Rückweg vom Ökumenischen Kirchentag in München stattete Msgr. Teemu Sippo, der Bischof von Helsinki zusammen mit seinem Mitarbeiter Msgr. Lawranz dem Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode einen Besuch ab. Mit dabei war der Generalsekretär des Ansgar-Werks, Domkapitular Msgr. Ansggar Lüttel.

Das Foto zeigt von links: Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Msgr. Lawranz, der Bischof von Helsinki Msgr. Teemu Sippo und  Domkapitular Msgr. Ansggar Lüttel. Hinter ihnen ein Bild des seligen Bischofs Niels Stensen.

Neuer Bildband über St. Ansgar

Der Speer der Götter

w.t. Es ist auf den ersten Blick ein wenig seltsam, dass ausgerechnet ein Mensch aus Andorra die Ansgar-Literatur durch einen neuen Bildband bereichert.

Allerdings schaut man sich seinen Namen an, dann liegt die Vermutung nahe, es war wohl sein Hausname Ansger, der Mickael Ansger dazu bewog, sich auf die Spuren des Heiligen Ansgar zu begeben und über ihn einen ansehnlichen Bildband vorzulegen. Der Titel: Der Speer der Götter - Ansgar - Missionen in Wikinger Ländern.

Schlägt man das Buch auf, findet man noch einen weiteren Grund: Das Fürstentum Andorra geht auf eine Gründung Karls des Großen zurück. Es hat seitdem als Zwerg zwischen den beiden mächtigen Nachbarn Spanien und Frankreich überlebt. Vermutlich weil es beide Seiten klug einband. Denn der französische Staatspräsident und der spanische Bischof von Urgell sind die Staatsoberhäupter des Zwergstaats in den Pyrenäen.

Der Heilige Ansgar lebt in der gleichen Zeit. Sein Lebensweg wird im Buch an Hand vieler bunter Bilder von Corbie über Corvey, Verden, Hamburg, Bremen, Ribe und Birka nachgezeichnet. In der Einleitung macht Ansger klar, weshalb er das Buch schrieb: "Die literarische Darstellung von Ansgars Leben" entspreche "nicht seinem Lebensraum": Er werde zwar "als Visionär und Denker" beschrieben, aber "in diesem immer ungezähmt gebliebenen Teil Europas" habe es eines kühnen Mannes, um gegen alle Gefahren anzugehen, eines energischen Mannes, um sich allen Herausforderungen zu stellen und eines mutigen Mannes, um sie zu überwinden.

"Allein gegenüber den Nordmännern, den berühmten Wikingern, setzte er seine Ideen, eine neue Religion, durch mit der Aussicht auf einen blühenden Handel mit Mitteleuropa. Allein trat er vor die skandinavischen Könige, um Kontakte zu knüpfen und den Frieden zu fördern. Wir befinden uns ja mitten in der Wikingerzeit, in der die großen Städte wie Paeis, Nantes, Bordeaux, London, Barcelona, Toulouse, Aix und viele andere geplündert werden..."

Mickael Ansger hofft, dass sein Buch "einen ersten klärenden Einblick in diese wenig gekannte Epoche der Geschichte" verschaffe. "1200 Jahre nach seiner Geburt" verdiene "Ansgar zweifellos Anerkennung und Bewunderung". Er selbst sei auf den Spuren Ansgars gepilgert. Er wünscht aufrichtig, dass der Leser es nach der Lektüre des Buches ihm glreich tut.

Und um dem Buch eine weite Verbreitung zu ermöglichen, ist der begleitende Text in Französisch und Deutsch gedruckt. Zu beziehen ist das Werk bei Amazon.Der Speer der Götter - Ansgar - Missionen in Wikinger Ländern, ISBN-Nummer 978-99920-1-774-6. Preis: 32, 10 € unter ANSGAR on AMAZON.DE.

Weitere Literatur über St. Ansgar

teilweise nur noch antiquarisch zu erhalten:

Rimbert, Vita Anskarii, in Quellen des 9. und 11. Jahhunderts zur Geschichte der Hamburgischen Kirche und des Reiches - Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters - Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Bd. XI, Darmstadt 1978

Dieter Hägermann: Erzbischof Ansgar - Lehrer und Hirte, Missionar und Glaubensbote, in: Hospitium ecclesiae, Nr. 18, Bremen 1991

Gottfried Mehnert: Ansgar, Apostel des Nordens, Kiel 1964

Hermann Dörries, Georg Kretschmar: Ansgar, seine Bedeutung für die Mission, Hamburg 1965

Mit Ansgar beginnt Hamburg, Kath. Akademie Hamburg, Bd. 2, 1986

Basilius Senger OSB: Ansgar - Mönch und Apostel des Nordens, Bülmen 1989

Und für Kinder gibt es:

Ansgar und die wilden Wikinger

Eine Lebensgeschichte aus dem frühen Mittelalter. Mit großem Sachteil

Neuer Nationaldirektor der päpstlichen Missionswerke

Kaare H. Nielsen zum Nationaldirektor von Missio ernannt
Die Poniticia Opera Missionalia Kaare Nielsen aus Dänemark  zum Nationaldirektor für die Skandinavischen Länder ernannt.
Kaare H. Nielsen beendete 1994 das Studium der Theologie an der Hochschule der Franziskaner und Kapuziner in Münster. Danach war er von 1994-97 als Pastoralassistent in Sønderborg und Åbenrå tätig. Am 6.9.1997 empfing er die Diakonatsweihe zum ständigen Diakon in der Kirche unserer Lieben Frau in Silkeborg, wo er bis 2000-2005 verantwortlich war. Die Gemeinde hatte damals keinen in der Gemeinde wohnhaften Priester. Von 2000-2007 war Diakon Kaare H. Nielsen auch verantwortlich für die Sankt Peters Gemeinde in Herning. Im Jahre 2007 zog er nach Kopenhagen, da er die Verantwortung für Missio Danmark übernahm. Gleichzeitig vertraute Bischof Czeslaw Kozon ihn die Neu-Evangelisierung im Bistum an. Im Jahre 2010 wurde er als Nationaldirektor für die päpstlichen Missionswerke in Skandinavien berufen.

Adresse: Kaare H. Nielsen
Leader of the pontifical Missionary Societies in the Northern European Countries
 
Kollegievej 2
2920 Charlottenlund
Denmark
tlf. +45 39401745
mobil. +45 60949410
mail. kaare.h@nielsen.mail.dk
www.missio.dk